Der Schornsteinfeger: Ihr Sicherheits-, Umwelt- und Energieexperte

Schornsteinfeger-Innung MÜNSTER

Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein.

Schornsteinfegerhandwerk kontra FDP-Antrag

Handwerk längst reformbereit

Der Antrag der FDP-Bundestagsfraktion zur Neuordnung des Schornsteinfegerwesens löst sowohl im Handwerk als auch bei Politikern anderer Parteien allgemeine Verwunderung aus. Die Liberalen fordern in ihrem Papier vom 5.Mai 2004 eine Reform, die vom Schornsteinfegerhandwerk bereits mit allen politischen Gremien sowie der Verwaltung auf Bundes- und Landesebene beraten wird. In dieser Neuordnung geht es in erster Linie um eine Veränderung der Position als sogenannter "beliehener Unternehmer".

Nach Angaben des Bundesinnungsmeisters Hans Günther Beyerstedt sind die Schornsteinfeger grundsätzlich bereit, das Verfahren für die Besetzung der Kehrbezirke und deren Vergabe gemäß den EU-Forderungen zu ändern. Beyerstedt wörtlich:

" Das Schornsteinfegerhandwerk wendet sich nicht gegen die Marktöffnung und kann sich durchaus vorstellen, dass der Bürger sich seinen Schornsteinfeger auswählen kann. Zur Erhaltung günstiger Kehr- und Prüfgebühren sowie zur Sicherung brandschutztechnischer Standards hat sich die flächendeckende Struktur unseres Handwerks bestens bewährt. Die Wahlfreiheit würde den gegenteiligen Effekt haben".

Eine erschreckend hohe Anzahl von Schadens- und Todesfällen, die in europäischen Nachbarstaaten durch Feuerstätten verursacht wird, untermauern diese Aussage.

Das Schornsteinfegerhandwerk hält den Antrag der liberalen Partei deshalb für eine populistische Forderung, die kurzsichtig ist und passend zum bevorstehenden EU-Wahlkampf daher kommt. Das Ziel, die privaten Haushalte von Kosten und Bürokratie zu entlasten, wird durch den freien Wettbewerb nicht erreicht.





Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- Zentralinnungsverband (ZIV) -

Suchen nach Nachname
oder

he

qmum